Fragen, die Uns zu Beginn helfen könnten

Leute, die mit mir Lernen wollen, kommen nicht grundlos. Manche haben ein spezifisches Ziel oder bestimmte Schmerzen oder konkrete Fragen.

Meist ist es aber weniger klar. Ein unbestimmtes Gefühl, sich nicht ganz wohl zu fühlen. Das Gefühl nach einer langen Wanderung Schmerzen zu haben. Sich nach dem Joggen mit Knieschmerzen zu plagen oder generell ein Bedürfnis nach mehr Körperlichkeit und Wohlbefinden.

Ich bin in den meisten Fällen kein Fan von zu starren Plänen. Dies mag bei einem Leistungssportler Sinn machen. In meiner Arbeit habe ich es bisher selten als hilfreich erlebt.

Allerdings bezahlt ihr für die Begleitung in einem Prozess. Und damit dieser nicht beliebig und im schlimmsten Fall frustrierend verläuft, erachte ich es als wichtig, dass Ihr Euch im Voraus mit folgenden Fragen beschäftig und zumindest die Erste klar beantworten könnt.

Es ist m.E. hilfreich, sich diese Fragen aufzuschreiben. Und zu versuchen sich mit Neugierde und Ernsthaftigkeit in die Fragen „reinzuspüren“. Selbst wenn man sie nicht ganz klar beantworten kann.

Wenn sie aufgeschrieben sind, so kann man sie später immer mal wieder neugierig betrachten und ggf. verändern.

Oder, besser noch, um es mit Rilke zu sagen, sollte man versuchen die Fragen „selber lieb zu haben, .. um eines Tages in die Antworten hinein zu wachsen.“

Hier also die Fragen:

1. WARUM

Hiermit meine ich die Frage nach der Motivation. Warum willst Du Zeit und Geld investieren? Welchen Wert hat es für Dich?

Das können ganz einfache Dinge sein wie: Ich möchte schmerzfrei sein. Ich möchte meinen Alltag mit mehr Energie und Kraft gestalten, Ich möchte bewusster mit mir und meinem Körper umgehen. Ich möchte mit meinen Kindern Spielen und Klettern können. Ich möchte beweglicher werden. Ich möchte schmerzfrei Wandern können.

Es kann aber auch eine ganz andere Motivation sein. Ihr solltet diese Motivation aber deutlich spüren können und sie mit etwas Positivem verbinden was Euch am Herzen liegt. Die Möglichkeiten hier sind so bunt wie das Leben selbst.

2. WIE

Wie möchte ich mich fühlen? Das kann für Leute mit weniger Bewegungserfahrung schwieriger sein. Aber meist hat man doch eine Idee, die man recht klar oder auch diffus mit sich trägt. Zum Beispiel: Leichter, agiler, kräftiger, ausdauernder, weicher, stabiler, mehr Weite, robuster, spielerischer etc. etc.

3. WAS

Was erwartest Du von dem Prozess und von mir?

Hierzu schreibe ich bewusst keine Beispiele!

Viel Freude damit 🙂

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