Rückenschmerz – verstehen – beheben – loslassen

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Ich habe jahrelang mit chronischen Rückenschmerzen gekämpft. Manchmal sind sie auch heute noch da, jedoch seltener und in geringerem Maß.

Ich bin mir sicher, dass sie in dieser Form in naher Zukunft der Vergangenheit angehören werden. Vorausgesetzt ich forsche und praktiziere weiter. Und das werde ich tun.

Länger andauernde oder wiederkehrende Rückenschmerzen sind ein komplexes Problem und können nicht isoliert betrachtet werden. Insbesondere gibt es m.E. keine schnellen übersimplifizierte Lösungen, wie sie auf YouTube zu Hauf zu finden sind.

Bei Physiotherapeuten habe ich zwar das Ein- oder Andere Lernen dürfen. Die Zusammenhänge konnten sie mir in ihrer begrenzten Zeit und manchmal mal auch begrenztem Blick, nicht wirklich vermitteln. Z.T. kann ich aus heutiger Sicht auch sagen, dass ich viele gut gemeinte Ratschläge bekommen habe – häufig aber auch regelrechten Unfug.

Durch mein jahrelanges Suchen durfte ich verschiedenste Methoden, Techniken und Philosophien kennen lernen. Die Erkenntnisse daraus habe ich – getrieben durch den Schmerz – erfahren und mir nicht nur theoretisch angeeignet.

Alle Methoden haben ihre Berechtigung und Richtigkeit und schauen aus verschiedenen Perspektiven auf den Mensch. Isoliert sind sie aber auch begrenzt.

Meine Erfahrung würde ich gerne mit Menschen teilen und Ihnen dabei helfen schneller wieder schmerzfreier und lebendiger im Alltag zu werden.

Mein Fokus ist dabei zwar auf dem ganz pragmatischen Verstehen und Erleben von anatomischen Zusammenhängen, die ihr unmittelbar in den Alltag übernehmen könnt. Meines Erachtens ist ein rudimentäres Verständnis der Funktionsweise des Bewegunsapparates ebenso notwendig, um selbst erforschen zu können wie alles im Körper zusammenhängt.

Ich achte auch darauf, das Ihr versteht welche Rolle die Atmung und die innere Haltung bei jeder Übung spielt. Werde ich verbissen? Erforsche ich ernsthaft und spielerisch, oder absolviere ich eine Übung wie ein Roboter? Welche Gedanken löst der Schmerz aus? Wie beeinflussen die Gedanken meinen Muskeltonus? Wie der Muskeltonus meine Gedanken? Was kann ich im Alltag ändern um lebendiger oder ruhiger zu werden usw.

Dabei gibt es von mir in der Regel keine Trainingspläne. Das Training soll das Leben selber sein. Im Einzelfall können spezifische Übungen wichtig sein – was ich aber primär anstrebe, ist es ein Interesse bei Euch zu wecken, welches Euch im Alltag begleitet und eine Veränderung hin zu mehr Bewegungsfreiheit initiiert.

Ich würde mich freuen wenn eine kleine Gruppe von interessierten Leuten sich zusammenfindet, um gemeinsam zu Lernen und zu Forschen. Mit dem Ziel mehr Bewegungsfreiheit, Schmerzfreiheit und Lebensfreude mit in den Alltag zu nehmen. Du musst auch nicht Schmerzen haben, um in dieser Gruppe richtig zu sein. Nur etwas Neugier und den Wunsch „verkörperter“ durch den Alltag zu gehen.

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